»Soziale Orte«
Zwischen 2022 und 2024 förderte der Freistaat Sachsen Soziale Orte in Gemeinden und Quartieren, in denen bisher Orte fehlten, die Begegnung, Kommunikation und Engagement ermöglichen und an denen Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen und gemeinsam Aktivitäten für ihren Ort initiieren können.
Kennzeichen für Soziale Orte:
- Soziale Orte stehen allen Bevölkerungsgruppen und Altersklassen als Raum für Begegnung und Gespräche offen.
- Soziale Orte regen Menschen vor Ort an, sich zu engagieren und stellen Infrastrukturen für bürgerschaftliches Engagement zur Verfügung.
- Soziale Orte sind Ausgangspunkte für Prozesse, die gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung die Attraktivität des lokalen Raums steigern.
- Ein Sozialer Ort wird von den Einwohnerinnen und Einwohnern in Selbstorganisation (mit-)gestaltet, er verfolgt einen partizipativen Ansatz und fördert diesen.
- Soziale Orte arbeiten zielgruppen- und themenübergreifend mit einem integrierten Ansatz im Quartier bzw. in der Gemeinde.
- Soziale Orte schaffen oder festigen lokale Netzwerke und Kooperationen.
- Soziale Orte werden durch die lokale Verwaltung unterstützt. Wenn möglich, soll eine Kooperation mit der Kommune stattfinden.
- Soziale Orte sind niedrigschwellig zugänglich und sollten barrierefrei sein.
Ich freue mich, dass wir schon einige Gemeinden mit einem sozialen Treffpunkt unterstützen konnten. Wir werden uns auch weiterhin – insbesondere im ländlichen Raum – für solche Orte des Gemeinwesens und des Gemeinsinns einsetzen.
Staatsministerin Petra Köpping

